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Mit einem Eröffnungsvortrag von Oskar Negt beginnt am 1. Oktober der Kongress Öffentlichkeit und Demokratie in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Wissenschaftszentrum Berlin. In über 70 Workshops, Vorträgen und Diskussionen wird gefragt: Wer und was kommt in der öffentlichen Diskussion zur Sprache? Welche Themen, welche Erfahrungen haben dort keinen Raum? Und welchen Spielraum für Interventionen haben kritische Bürger und Initiativen?
Stuttgart 21, Sarrazin, Atomverträge – drei Stichwörter aus der öffentlichen Diskussion der letzten Wochen zeigen, wie drängend eine Diskussion über den Zustand von Öffentlichkeit und Demokratie in der Bundesrepublik ist. Die Zuspitzungen in der Diskussion um das größenwahnsinnige Infrastrukturprojekt, um Meinungsfreiheit für einen Rassisten und um die antidemokratische Energiepolitik zeichnen ein erschreckendes Bild vom Zustand einer über öffentliche Diskussion vermittelte Demokratie.
In dieser Situation soll der Kongress all jene zusammenführen, die Konsequenzen aus ihrem Unbehagen über den Zustand von Öffentlichkeit ziehen wollen. Der Kongress schafft den Raum für eine kritische Bestandsaufnahme der bundesrepublikanischen Verhältnisse, für die Vernetzung von Aktiven und für die Entwicklung von Perspektiven.
Der Kongress endet mit einer von Thomas Leif moderierten Podiumsdiskussion zwischen Jakob Augstein (der Freitag), Konstantin Wecker (hinter-den-Schlagzeilen.de), Mag Wompel (Labournet) und Maria Kniesburges (ver.di Publik).
Das komplette Programm ist unter www.oeffentlichkeit-und-demokratie.de abrufbar. Online-Anmeldungen sind noch bis zum 27. September möglich. Tageskarten sind vor Ort erhältlich.
Kontakt Axel Lüssow c/o Humanistische Union e.V. Greifswalder Str. 4 D-10405 Berlin Telefon: 0151 - 144 246 72 E-Mail: info@oeffentlichkeit-und-demokratie.de Internet: www.oeffentlichkeit-und-demokratie.de Pressekontakt Dr. Christophe Zerpka Tel.: 0176 - 39 24 08 39 E-Mail: presse(at)oeffentlichkeit-und-demokratie.de
Im Rahmen des Kongress Öffentlichkeit und Demokratie bietet die Otto Brenner Stiftung am 2. Oktober eine Gesprächsrunde mit Dr. Wolfgang Storz (Publizist, Autor der Studie "Wirtschaftdjournalismus in der Krise"), Wolfgang Lieb (NachDenkSeiten.de) und Sven Giegold (MdEP, B'90/Grüne) an.
Vorgestellt werden von Wolfgang Storz die zentralen Ergebnisse sowie die Resonanz auf die Studie. Mit Sven Giegold und Wolfgang Lieb werden Schlussfolgerungen aus der Studie und Konsequenzen diskutiert.
Die Veranstaltung findet am 2. Oktober im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Raum A310 statt. Beginn der Gesprächsrunde ist um 9:30 Uhr.
Eine rege Beteiligung des Publikums an der Disskusion ist willkommen und erwünscht!