Otto Brenner Blog

Zur Zeit wird gefiltert nach: fachkräftemangel
Filter zurücksetzen

01.10.2010

Neue Studie der Otto Brenner Stiftung veröffentlicht – Berufliche Weiterbildung in Europa

Die Otto Brenner Stiftung hat eine neue Studie mit dem Titel "Berufliche Weiterbildung in Europa – Was Deutschland von nordeuropäischen Ländern lernen kann" veröffentlicht.

Ziel der Studie ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen skandinavischen Ländern und Deutschland in der beruflichen Weiterbildung heraus zu arbeiten und Ansatzpunkte für eine gewerkschaftspolitische Strategie auf zu zeigen. Zur Behebung von Qualifizierungsproblemen werden die in Schweden entwickelten „Technik-Colleges“ als Modell für Deutschland vorgeschlagen. Dabei bestimmen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zusammen mit den Unternehmen die Qualitäts- und Effektivitätskriterien für die Einrichtungen des staatlichen und nichtstaatlichen Aus- und Weiterbildungssystems. Durch diese Zertifizierung in Verbindung mit einer generellen Aufwertung der Erwachsenenbildung könnte die Weiterbildungslandschaft in Deutschland partiell reguliert und dadurch dem Fachkräftemangel insbesondere in Ostdeutschland begegnet werden.

Autor der Studie ist PD Dr. Rainer Weinert

Die Studie steht zum Bestellen und Downloaden in unserem Otto Brenner Shop bereit.

Zurück

14.06.2010

Neue Studie der OBS im Otto Brenner Shop bestellbar - "Fachkräftemangel in Ostdeutschland...

"Fachkräftemangel in Ostdeutschland – Konsequenzen für Beschäftigung und Interessenvertretung", AH65 

Gegenwärtig bahnt sich – allenfalls durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verzögert – im ostdeutschen Arbeitsmarkt, ein rascher Umschlag von massivem Nachwuchsüberschuss zu zunehmender, wahrscheinlich lang anhaltender Fachkräfteknappheit an, der die meisten Betriebe zu schnellen und tief greifenden Reaktionen zwingen wird, wenn sie überleben wollen. Hierbei werden viele Betriebe in Bedrängnis geraten, da sie auf diesen Reaktionszwang, der gegenwärtig bereits sichtbar wird, weitgehend unvorbereitet sind.

Ein Ausblick in die Zukunft beschreibt die mögliche „Verwilderung“ der Struktur von Verdienst und Arbeitsbedingungen als Risikofaktor. Ein „Abwerbekarussell“ von Fachkräften zu ungunsten der kleinen Betriebe wäre die Folge. Dem sei durch Kampagnen der Aufklärung, Ausbau von Betriebsnetzwerken und gezielte Maßnahmen zu begegnen. Beispielsweise indem man den heute 20 bis 30-Jährigen ohne Arbeit, Zugang zu einer „normalen“ Erwerbstätigkeit eröffnet.

Die Studie ist ab sofort im Otto Brenner Shop bestellbar und steht dort auch zum Download bereit.

Die Frankfurter Rundschau hat die Studie in Ihrer Ausgabe vom 14.06. in dem Artikel "Arbeitsmarktentwicklung – Lohnplus dank Geburtenknick" aufgegriffen. 

Zurück

Archiv