Am 22.04. fand in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin der MainzerMedienDisput unter dem Thema "Risiken und Nebenwirkungen des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland" statt. Die Podiumsdiskussion wurde von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem netzwerk recherche un der Otto Brenner Stiftung organisiert.
Auf der Internetseite der Tageszeitung "junge Welt" finden Sie zur Podiumsdiskussion einen Beitrag von Frank Brunner mit dem Titel "Gescheiterte Therapie".
"Sensationell schlecht" geht weiter
Robin Meyer-Lucht hat unter der Überschrift "ARD Griechenland-Brennpunkt: Sensationell schlecht geht weiter" die Sendung vom vergangenen Freitag fundiert kritisiert: für das breite Publikum unverständlich, journalistischer Durchlauferhitzer für Regierungs-Positionen.
Vor kurzem hat Bernd Ziesemer, ehemaliger Chefredakteur des "Handelsblatt" die Berichterstattung der ARD über die Griechenland-Krise kritisiert: öde Börsenberichte statt Grundversorgung mit Informationen.
Bereits im November 2009 hat Ulrich Wickert die abstrakte und floskelhafte Sprache kritisiert: "Wer so textet, ist nicht nur schusselig, sondern denkfaul."
Es gibt also gut belegte Kritik aus verschiedenen Richtungen und Perspektiven. Die Befunde der OBS-Studie kommen hinzu.
Und was macht das von Gebührenzahlern finanzierte öffentlich-rechtliche Fernsehen: Es schweigt und blockiert. Möge ihm diese Arroganz sauer aufstossen.